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KONRAD-ZUSE-ZENTRUM
FÜR INFORMATIONSTECHNIK
BERLIN

Mehr als „nur“ Wissenschaft und Forschung – Veranstaltungen des ZIB für Kinder, Jugendliche und Studierende

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZIB liegt seit vielen Jahren am Herzen, mehr qualifizierte junge Menschen für Mathematik und Informatik zu gewinnen. Großen Zulauf erhält das ZIB nicht nur in der „Langen Nacht der Wissenschaften“ und am „Girls’ Day“, sondern auch bei vielen Besuchen und Führungen für Schüler und Studierende. Darüber hinaus unterstützt das ZIB Schulen mit für Wissenschaftszwecke nicht mehr benötigter Hardware und betreibt die informationstechnische Infrastruktur für den zentralen Server der Berliner Schulen.

Wir gehen selbst an Schulen und werden gerne von Schulen und Universitätskursen besucht. Im Jahr 2009 fanden 13 Veranstaltungen mit 290 Schülerinnen und Schülern am ZIB statt, 14 mal gingen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Berliner und Brandenburger Schulen, um von ihrer Arbeit zu erzählen. ZIB-Mitarbeiter boten gut besuchte Kurse im Rahmen der FU-Sommeruni an und kooperierten mit der FU bei der Vorbereitung der FU-Kinderuni. An dieser Aktivität nahmen 2337 Schülerinnen und Schüler teil.

Zum bundesweiten „Girls’ Day“ 2009 erhielten Mädchen der 5.–10. Klasse Einblicke in die am ZIB vertretenen Berufsfelder. In den angebotenen Workshops„Rechnerbasteln“, „Wissenschaftskino“, „Mathe gegen Krebs“ und „Suchrezepte für Computer“ präsentierten vor allem Mitarbeiterinnen des Instituts technische Details und algorithmische Probleme im Umgang mit Computern sowie Inhalte aktueller Arbeiten. Die 120 teilnehmenden Mädchen konnten das erlernte Wissen in praktischen Übungen ausprobieren.

Ein besonderer Höhepunkt war die internationale Sommerschule für Studenten und Post-Docs „Combinatorial Optimization at Work II“, kurz co@work, die vom 21. September bis 9. Oktober2009 in Kooperation mit Matheon am ZIB stattfand.

Die Veranstaltungen des ZIB im Rahmen der „Langen Nacht der Wissenschaften“ waren mit 1971 Besuchern wie schon seit Jahren gut nachgefragt. Neben vielen Vorträgen zu Themenwie z.B. „Literaturverwaltung auf dem Desktop“ oder „Vom Regenbogen zur Nano-Optik“ waren die Führungen im Rechnerraum zum Hochleistungsrechner, Erläuterungen zur langfristigen Datenhaltung sowie das 3-D-Wissenschaftskino im ZIB eigenen „Studio DaVinci“ besondere Highlights. Wie jedes Jahr hielt Horst Zuse, der älteste Sohn Konrad Zuses, Vorträge zur Geschichte des Computers und zur Arbeit seines Vaters, die auf großes Interesse stießen.


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