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Bandarchiv
Datenhaltung im ZIB
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Qualitätsmerkmale des Bandarchives im ZIB
Die Datenhaltung im ZIB ist nicht nur auf hohe Geschwindigkeit und Kapazität ausgelegt. Besonderes Augenmerk wird auf die Sicherstellung der Reproduzierbarkeit auf physikalischer Ebene gelegt, was insbesondere für wirklich langfristig gespeicherte Daten einigen Aufwand erfordert.
Die folgenden Punkte geben eine Übersicht über die Qualitäts- und Leistungsmerkmale des Bandarchives im ZIB.
Unterbringung des Bandarchives in einem überwachten Tresorraum
Das aus mehreren Bandrobotern bestehende System ist in einem speziellen Tresorraum zum Schutz gegen Brand und Sabotage untergebracht.
Überwachung der Einhaltung von Werten der Tempearatur und Luftfeuchtigkeit
Insbesondere für die langfristige Speicherung von Daten ist das Einhalten von Umweltbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchte ein entscheidender Faktor für den Erhalt der Qualität des Bandmaterials. Die Werte werden von zwei unabhängigen Systemen überprüft und dokumentiert. Jedes der Systeme alarmiert qualifiziertes Personal bei drohenden Abweichungen.
Sicherstellung der Vermeidung von Unreinheiten in der Luft
Der Datenhaltungsraum ist klimatisiert. Die dabei zirkulierende Luft wird speziell gefiltert, um auch auch feine Verunreinigungen zu vermeiden.
Lebenslaufakte für jedes Band
Mittels einer speziellen Überwachung wird die Nutzung und die Qualität des Bandmaterials für jedes Band überwacht und dokumentiert. Da diese Qualitätssicherung direkt auf Diagnoseinformationen der Bandlaufwerke beruht, kann man von einer Überwachung auf physikalischer Ebene sprechen.
Sicherstellung der Lesbarkeit von länger nicht benutzten Bändern
Bandmaterial unterliegt einem Alterungsprozess. Mit einem speziellen Verfahren werden deshalb insbesondere länger nicht benutzte Bänder automatisiert auf physikalischer Ebene überprüft.
Schreiben von zwei Kopien in zwei getrennte Bandbibliotheken
Jedes Schreiben auf Bänder erfolgt mindest in zwei Kopien auf jeweils verschiedene Bändern, wobei sich die Bänder in zwei voneinander völlig getrennten Bandbibliothken befinden. Theoretisch mögliche Störungen in einer der Bibliotheken oder einem Laufwerk können so immer nur eine der beiden Kopien betreffen.
Einfache Schnittstelle für Anwender
Anwender haben mit dem Bandspeichersytemen nichts zu tun, sondern sehen nur Dateisysteme. Den Transport zwischen den Dateisystemen und dem Bandspeichersystem übernehmen unsere Server automatisch. Für Projekte der Datenhaltung stellen wir Nutzern virtuelle Server unter dem Unix Betriebssystem Solaris zu Verfügung, die Zugriff auf solche Dateisysteme haben. Der Zustand einzelner Dateien in Bezug auf die Frage von ausgeführten Kopien auf die Bandarchive ist dabei für Anwender überprüfbar.
Leichte Erweiterbarkeit
Die Bandbibliotheken sind modular aufgebaut.
Aus technischer Sicht kann die Kapazität der Bandbibliotheken deshalb
leicht um weitere Stellplätze und Bandlaufwerke dem Bedarf angepaßt werden.
Durchgängige Redundanz aller Komponenten
Alle Komponenten wie Bandbibliotheken, Switche in Fibre Channel Netz, Controller der Plattenspeicher, Server und aktive Teile des IP-Netzes sind mindestens doppelt vorhanden. Im Normalfall dient das einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit. Bei einer Störung fällt die Funktion der betreffenden Komponente nicht aus, sondern es erfolgt lediglich eine vorübergehende Verringerung der Leistungsfähigkeit.
Sicherung der Stromversorgung
Alle Komponenten verfügen über mindestens ein Netzteil mehr, als zum Betrieb benötigt wird. Jeweils die Hälfte der Netzteile eines Gerätes ist an eine USV angeschlossen, während die andere Hälfte über normalen Rechnerstrom betrieben wird. Dadurch sind die Geräte nicht nur gegen einen normalen Stromausfall, sondern auch gegen den Ausfall der USV geschützt.
