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KONRAD-ZUSE-ZENTRUM
FÜR INFORMATIONSTECHNIK
BERLIN

KollmorgenElevator

Zeitoptimierung für Aufzug-Gruppensteuerungen

Beschreibung

 

Geringe Warte- und Reisezeiten sind die entscheidenden Faktoren einer Aufzug-Gruppensteuerung mit hoher Servicequalität. Klassische Systeme arbeiten mit Außen- und Innenrufen. Das heißt, ein Fahrgast teilt zuerst auf der Startetage mit, ob er aufwärts oder abwärts fahren will (Außenruf). Erst nach Ankunft des Fahrstuhls spezifiziert der Fahrgast die gewünschte Zieletage (Innenruf). Größere moderne Aufzugssysteme verwenden eine sogenannte Zielrufsteuerung, bei der eine Person bei Anforderung des Aufzugs direkt die Zielebene angibt.

Typische Anlagen bestehen aus bis zu vier Aufzügen, die bis zu 32 Etagen bedienen. Um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen über viele Jahre gewährleisten zu können, verwendet die Steuerungssoftware üblicherweise keine PC-Technik. Stattdessen kommen Mikroprozessoren zum Einsatz, die eine deutlich geringere Rechenleistung aufweisen. Angesichts dieser geringen Rechenleistung ist es eine große Herausforderung, in großen Gebäuden gute Steuerungsentscheidungen zu erzielen.

Insgesamt sind zwei Entscheidungen zu treffen. Einerseits muss jedem Ruf ein Aufzug zugewiesen werden, andererseits muss für jeden Aufzug eine Abarbeitungsreihenfolge aller ihm zugewiesenen Rufe festgelegt werden. Das Ziel dieses Projekts ist es, einen Steuerungsalgorithmus zu entwickeln, der sowohl Zielrufsysteme als auch Außenruf- und Innenrufsysteme steuern kann. Dabei sind die genannten Einschränkungen der Rechenressourcen zu berücksichtigen. Die Steuerung soll so erfolgen, dass die Warte- und Reisezeiten der Benutzer gering sind.

  Weitere Informationen finden sich in der ausführlichen Projektbeschreibung.

Ansprechpartner

  Benjamin Hiller

Mitarbeiter

  Martin Grötschel
Philipp Friese
Benjamin Hiller
Andreas Tuchscherer

Partner

 

Finanzierung

  Kollmorgen Steuerungstechnik GmbH

Dauer

  06/2006 - 08/2006