ZIB-Logo
KONRAD-ZUSE-ZENTRUM
FÜR INFORMATIONSTECHNIK
BERLIN

MATHEON-B4: UMTS

Planung und Konfiguration der UMTS-Funkschnittstelle

Beschreibung

 

Die Betreiber von Mobilfunknetzen setzen zur Zeit ihre Hoffnungen auf UMTS und die Erweiterungen davon: die Geräte, die den neuen Mobilfunkstandard beherrschen, können viele Daten in kurzer Zeit senden und empfangen. Die hohe Datenrate ermöglicht völlig neue mobile Dienste, zum Beispiel den Empfang von TV-Sendungen auf dem Handy, schnellen Internet-Zugang oder Videotelefonie. Wenn die Antennen der Basisstationen aber nicht optimal aufeinander abgestimmt sind, können Verbindungen abreißen oder gar nicht erst zustande kommen. Das ist ärgerlich für den Kunden, und das kann mit den Ergebnissen dieses Projekts verhindert werden.

Funknetzplanung für UMTS, also die richtigen Einstellung der Antennen, ist viel schwieriger als bei den herkömmlichen Funksystemen, denn die Technik ist komplexer. In dem vorliegenden Projekt wird diese Aufgabe mit mathematischen Methoden gelöst: Um das Problem mit Hilfe der modernsten Methoden der Optimierung anzugehen, wurden zunächst neue mathematische Modelle für die Funknetze entwickelt. Die so gefundenen Formeln und Gleichungen sind mehr als graue Theorie. Werden sie nämlich in eine ebenfalls im Projekt entwickelte, neue Software eingespeist, so berechnet diese eine perfekte Konfiguration des Funketzes. Auf diese Weise setzen Mobilfunkbetreiber ihre Investitionen effizienter ein, die Strahlenbelastung wird reduziert – und das Handygespräch klappt!

  Weitere Informationen finden sich in der ausführlichen Projektbeschreibung.

Ansprechpartner

  Andreas Eisenblätter

Mitarbeiter

  Andreas Eisenblätter
Hans-Florian Geerdes (-04/2009)
Martin Grötschel

Partner

 

Finanzierung

  DFG-Forschungszentrum Matheon „Mathematik für Schlüsseltechnologien“, Projekt B4

Dauer

  7/2002 – 5/2010