RobotWelding
Roboter-Dispatching in Laserschweißanlagen
Beschreibung
Laserschweißen hat sich während der letzten 10 Jahre zu einer Schlüsseltechnologie im modernen Karosseriebau entwickelt. Während einer Schweißphase bearbeiten gleichzeitig mehrere Schweißroboter (üblicherweise 2-6) Schweißnähte an der Fahrzeugkarosserie. Die Roboter werden durch externe Laserquellen gespeist, bei denen es sich um sehr teure Geräte handelt. Heutige Technologie ermöglicht es, den Output einer Laserquelle in etwa 100 ms von einem Roboter zu einem anderen umzuschalten. Im Prinzip können bis zu sechs Roboter von einer Laserquelle gespeist werden. Scheduling-Algorithmen für Schweißroboter zielen in der Regel darauf ab, die verrichtete Arbeit je Produktionstakt zu maximieren, was im Allgemeinen der Minimierung von Leerfahrtzeiten entspricht. Das Ziel dieses Projekts ist es, außerdem eine bestmögliche Auslastung der teuersten Ressourcen, nämlich der Laserquellen, zu erreichen. Wir untersuchen, inwieweit es möglich ist, Laserquellen einzusparen, indem die Roboter die verbleibenden Quellen gemeinsam nutzen. Zu diesem Zweck soll die Zuteilung von Laserquellen und das Dispatching der Schweißroboter derart optimiert werden, dass die erforderliche Anzahl von Quellen minimiert wird, ohne die Prozesszeit in der Laserschweißanlage zu erhöhen. | |
| Weitere Informationen finden sich in der ausführlichen Projektbeschreibung. |
Ansprechpartner
| Andreas Tuchscherer |
Mitarbeiter
| Martin Grötschel Andreas Tuchscherer |
Partner
Finanzierung
| Volkswagen AG |
Dauer
| 01/2005 - 12/2005 |

