Anthropologie
Digitale Morphometrie: Statistische Formmodelle in der Anthropologie
Beschreibung
In der modernen Anthropometrie werden dreidimensionale (3D) bildgebende Verfahren eingesetzt, um die Formvariation von Objekten wie z.B. anatomischen Strukturen zu untersuchen. Von Interesse sind u.a. charakteristische Variationsmuster, die einen Zusammenhang mit anderen Objektmerkmalen (Geschlecht, Alter, Krankheiten usw.) aufweisen. Ziel dieses Projektes ist es, den Nutzen statistischer Formmodelle (SSM) im Kontext anthropologischer Forschungsprojekte zu untersuchen. SSMs dienen als Datenbank für große Stichproben und zur kompakten Beschreibung der Formvariation komplexer 3D Objekte. Daher bieten SSMs sowohl die Möglichkeit zur Berechnung gängiger morphometrischer Maße zwischen anatomischen Landmarken als auch einen Zugang für statistische Analysen der gesamten Form durch einen dimensionsreduzierten Formraum. Weitere Informationen finden sich in der ausführlichen Projektbeschreibung.
Mitarbeiter
Verantwortlich
Partner
Prof. Dr. Michael Hermanussen (Christian-Albrechts-Univerität Kiel)
Prof. Dr. Ursula Wittwer-Backofen (Universitätsklinikum Freiburg)

