CCCO
Kardinalitätsbeschränkte Kombinatorische Optimierung
Beschreibung
In diesem Projekt werden polyedrische Strukturen in Verbindung mit kardinalitätsbeschränkten kombinatorischen Optimierungsproblemen untersucht. Meistens werden Kardinalitätsbeschränkungen auf der Menge der zulässigen Lösungen nur in der Form von = k, ≤ k, or ≥ k betrachtet. Hier interessieren wir uns aber für komplexere Kardinalitätsbeschränkungen. Um unser Anliegen besser beschreiben zu können, sei Π = (E, I, w) ein kombinatorisches Optimierungsproblem, wobei E eine endliche Menge ist, I eine Teilmenge der Potenzmenge von E, genannt Menge der zulässigen Lösungen, und w die Zielfunktion. Ziel ist es nun, eine zulässige Lösung zu finden, die die Zielfunktion maximiert (minimiert). Ferner sei c = (c1, ..., cm) eine endliche Folge von ganzen Zahlen mit 0 ≤ c1 < c2 < ... < cm ≤ |E|. Dann ist das Problem Πc: max w(F), F ∈ I, |F| = cp für ein p offenbar eine kardinalitätsbeschränkte Version von Π. Sei Pc das Polytop assoziiert mit Πc, d.h. die konvexe Hülle der Inzidenzvektoren der zulässigen Lösungen bzgl. Πc. Ziel dieses Projektes ist das bessere Verständnis von facettendefinierenden Ungleichungen, die spezifisch für Kardinalitätsbeschränkungen sind. | |
| Weitere Informationen finden sich in der ausführlichen Projektbeschreibung. |
Ansprechpartner
| Rüdiger Stephan |
Mitarbeiter
| Rüdiger Stephan |
Partner
|
Dauer
| 03/2007 - 02/2010 |

