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KONRAD-ZUSE-ZENTRUM
FÜR INFORMATIONSTECHNIK
BERLIN

Eibone

Eibone - Efficient Integrated Backbone

Beschreibung

 

Im Mittelpunkt des bundesweiten BMBF-Vorhabens Eibone stand die Erforschung und Entwicklung von Grundlagen für ein effizientes, robustes und zuverlässiges Kommunikationsnetz, mit dem die Bandbreiten- und Diensteanforderungen der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts erfüllt werden können. Die Forschungsschwerpunkte von Eibone waren auf das Backbone eines zukünftigen Breitband-Kommunikationsnetzes konzentriert.

Klassische Dienste wie Telefonie, TV und Internet nutzen zunehmend eine gemeinsame Netzarchitektur (triple-play), welche üblicherweise in mehreren Netzschichten (Multilayer) organisiert ist (z.B. IP über SDH über WDM). Bei der Planung und Dimensionierung solcher Multilayer-Netze müssen Beschränkungen der zu installierenden Hardware und der verwendeten Technologien berücksichtigt werden. Ziel ist ein robuster und zuverlässiger Netzbetrieb mit minimalen Einrichtungs- und Betriebskosten unter optimaler Nutzung der verfügbaren Netzressourcen.

Innerhalb von Eibone befassten sich eine Vielzahl von Forschergruppen mit den unterschiedlichsten Aspekten von Kommunikationsnetzen (optische Übertragungstechniken, Fasertechnologien, Protokolle,...). Unser Schwerpunkt lag dabei auf der Planung und techno-ökonomischen Bewertung von Multilayer-Netzarchitekturen.

Das Konrad Zuse Zentrum hat einen Planungszyklus zur Optimierung von Multilayer-Netzen entwickelt und implementiert. Dieser Zyklus basiert auf einer Reihe von Modellen mit steigender Abstraktion, beginnend mit technischen Systemmodellen bis hin zu ausgeklügelten mathematischen Modellen. In verschiedenen Fallstudien konnte gezeigt werden, dass sich zentrale Designfragen für Multilayer-Netze mit diesem Ansatz beantworten lassen. Basierend auf den in Eibone definierten Referenznetzen, wurde der Einfluss verschiedener Planungsparamter auf die Gesamtnetzkosten untersucht, wie z.B transparente oder opaque optische Knoten, unterschiedliche Verkehrsverteilungen und Interfacetypen.

Ein wesentlicher Aspekt der Forschungsarbeiten war die layerübergreifende Betrachtung der Problemstellung, weg von iterativer Planung der einzelnen Layer hin zu integrierter Optimierung. Nur mit diesem Ansatz lässt sich die Güte der berechneten Netzkonfigurationen bewerten und vergleichen. Hierfür wurden theoretische und algorithmische Grundlagen geschaffen. Um eine belastbare Bewertung von Konzepten und Netzkonfigurationen zu ermöglichen, lag ein entscheidendes Augenmerk auf sogenannten dualen Abschätzungen der Qualität von Lösungen in Form von unteren Kostenschranken.

  Weitere Informationen finden sich in der ausführlichen Projektbeschreibung.

Ansprechpartner

  Andreas Bley

Mitarbeiter

  Andreas Bley
Christian Raack
Roman Klähne

Partner

 

Finanzierung

  BMBF-Förderschwerpunkt Efficient Integrated Backbone, Eibone

Dauer

  9/2005 - 8/2008