Round-Robin
Performance-Analyse von Round-Robin-Schedulern
Beschreibung
In Telekommunikationssystemen bearbeiten Mikroprozessoren den Signalisierungsprozess in ISDN-Netzen und die Datenpakete in GPRS-Netzen. Im Fall von GPRS-Netzen führt Kodierung zu einem zweiten Durchlauf, also zu einer Rückkopplung. Verschiedene Scheduling-Disziplinen werden zur Überlastkontrolle, Priorisierung der verschiedenen Prozesse, effizienten Ausnutzung der Caches und zur Sicherung von Performance-Charakteristiken angewendet. Das Ziel dieses Projektes ist die Performance-Analyse eines einzelnen Prozesses unter einer Round-Robin-Disziplin mit Gate.
Bei der Round-Robin-Disziplin erhalten die Forderungen nacheinander zyklisch ein festes Quantum an Bedienung. Die Round-Robin-Disziplin sichert, dass Forderungen mit kleiner Bedienungsanforderung nicht zu lange auf das Ende ihrer Bedienung warten müssen. Als Grenzfall, bei dem die Quanten gegen Null streben, ergibt sich die Prozessor-Sharing-Disziplin.
Basierend auf einer neuen Beziehung zwischen den Verweilzeiten der Forderungen unter Prozessor-Sharing und FCFS (first come first served) wurden effiziente Algorithmen für die ersten beiden Momente der Verweilzeiten im System ohne Rückkopplung (ISDN-Netze) entwickelt. Im System mit Rückkopplung (GPRS-Netze) treten ab einer gewissen Last Übergänge zwischen mehreren fast stationären Zuständen auf. Diese Beobachtung erlaubte eine fast vollständige Dekomposition des Zustandsraumes, auf der eine Approximation für die mittlere Verweilzeit im System mit Rückkopplung beruht.
Ansprechpartner
Mitarbeiter
Kooperationspartner
Förderung
Projektdauer
01/1998 - 12/2000, 10/2002 - 09/2003
