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Datenhaltung im ZIB
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1.860 Platten in 23 Arrays bilden den Plattenplatz der zentralen Datenhaltung im ZIB.

Alle Arrays sind über Fibre Channel (FC) an das Speichernetzwerk angeschlossen. Dieses Netzwerk vermittelt den Zugriff auf virtuelle Platten zwischen den Arrays und den ebenfalls am Netzwerk angeschlossenen zentralen Servern.


Plattenspeicher

Wir betreiben im ZIB weit mehr als 1 PByte Plattenspeicher im zentralen Bereich, wobei etwa 700 TB auf die zentrale Datenhaltung entfallen.

Wenn man die Entwicklung der Kapazität des Plattenspeichers über die Zeit betrachtet, sieht das zunächst wie eine Erfolgsgeschichte aus. Extrapoliert man aber die künftig zu erwartende Entwicklung sieht man, daß ewiges Wachstum keine zukunftsträchtige Strategie ist. Platz, wichtiger noch der Energieverbrauch aber vor allen Dingen das Problem der Handhabung solcher Datenmengen setzen hier Grenzen, die eine bessere Strategie der Datenhaltung und damit ein Wachstum in vernünftigen Grenzen verlangen.

Zwar steigt die Kapazität der Platten ständig, was die Probleme des Platzbedarfes und in gewisser Weise auch des Energieverbrauches nicht so dramatisch steigen läßt. Die Frage, wie man solche Datenmengen sichern soll, ist aber ein Beispiel für den Bedarf an neuen Strategien im Umgang mit großen Datenmengen.


Der in der Grafik zu erkennende Bruch in der Entwicklung bei 2008 und 2009 ist auf genau solch einen Strategiewechsel zurückzuführen.
Zu diesem Zeitpunkt haben wir im Bereich der zentralen Datenhaltung ein Hirarchical Storage Management (HSM) System in Form von SAM-FS eingesetzt.