
Das Grundprinzip unserer zentralen Datenhaltung besteht aus einem mehrstufigen Speicherkonzept mit einem Verbund aus Platten- und Bandspeicher.
Über ein Fibre Channel (FC) Netzwerk können die zentralen Server der Datenhaltung auf die Plattensysteme zugreifen. Diese Server ermöglichen dann ihrerseits auf verschiedenen technischen Wegen Anwendern den Zugriff auf die die virtuellen Platten.
Ohne Aktion der Anwender werden neue Daten kontinuierlich von den Servern in das Bandarchiv kopiert, wobei immer zwei Kopien auf verschiedene Bänder geschrieben werden. Sobald der Platz auf dem Plattenspeicher knapp wird, erfolgt automatisch eine Löschung lange nicht benutzter Daten auf den Platten, wobei die Verwaltungsdaten erhalten bleiben. Ein Anwender hat also den Eindruck, daß alle seine jemals erzeugten und noch nicht von ihm gelöschten Daten auf den Platten liegen. Wenn auf eine so ausgelagerte Datei zugegriffen wird, laden die Server die entsprechenden Daten automatisch aus dem Bandarchiv auf die Platten zurück.
Damit verbleiben weitgehend nur aktuell benutzte Daten auf den Platten, während die Masse der länger unbenutzten Daten energiesparend auf Bändern gelagert wird.
Der englische Begriff "mass storage" trifft also nur bedingt auf unsere zentrale Datenhaltung zu. Präziser müßte es "Artgerechte Haltung großer Datenmengen" lauten.